Vogel-Bronzen

Wild- und andere Vögel
Von regionalen Naturschutzorganisationen wurden verschiedene Wildvögel in Auftrag gegeben, die in Ausstellungsräumen und Schaugärten als naturgetreue Tastobjekte ausgestellt sind.

Fünf in Westfalen heimische Eulenarten sind  von der Bildhauerin Waltraud Hustermeier modelliert worden. Die in Bronze gegossenen  Skulpturen werden in einem Schaugarten des Natutschutzzentrums Coesfeld präsentiert. Der Steinkauz, diese kleine kurzschwänzige Eule galt im alten Griechenland als Vogel der Weisheit und Sinnbild der Göttin Athene.
Die Künstlerin hat diese Eule in zwei verschiedenen Größen modelliert.

Der Waldkauz war die erste Auftragsarbeit zum Vogel-Thema. Es gibt ihn fünf Mal: Als einzelne Figuren (Männchen und Weibchen) und als Gruppe mit drei Jungvögeln. Die Eulen-Vögel üben für die Künstlerin eine besondere Faszination aus und so entstand nach dem Steinkauz die größte Eule, der Uhu.

Auffällig sind die Federohren. Ihn gibt es in zwei Varianten. Einmal erscheint er konzentriert auf seiner Beute. Die zweite Skulptur zeigt ihn wachsam mit Blick nach rechts auf einem Ast sitzend. Seine Federohren sind leicht angelegt.


Ähnlich wie beim Uhu hat die Waldohreule (13 x 40 cm) auch Federohren, sie ist aber wesentlich kleiner als der Uhu. Ihre Namensgebung hat sie den beiden Federbüscheln am Kopf zu verdanken.

Auffälligstes Merkmal der langbeinigen Schleiereule (29 x 20 cm mit einer Spannweite von 72 cm)ist ihr herzförmiges Gesicht mit kleinen, schwarzen Augen.

 
Der Großer Brachvogel, ein Auftrag für eine biologische Station im westlichen Münsterland, gehört zur Familie der Schnepfen. Einen Schwarzspecht mit seiner charakteristisch roten Haube, in diesem Fall in überlebensgroßer Darstellung, zeigt Hustermeier senkrecht festgekrallt in der Baumrinde. Man hört es förmlich klopfen. Ein weiteres Mitglied der Hustermeier-Vogelfamilie sind die Enten: Überall vorkommend und jedem bekannt. Gegenstand von Karikaturen, Comics, Icons und Kinder-Spielzeug. Wirklich naturgetreue Darstellungen sind selten. Das hat Hustermeier geändert. Hier werden sie gesellig dargestellt, so wie sie tatsächlich anzutreffen sind.